Ausbildung

Die Ausbildung ermöglicht ein Eintauchen in die Praxis, Philosophie und gesundheitsrelevante Aspekte von Ashtanga Yoga Innovation (AYI®) nach Dr. Ronald Steiner. Sie befähigt, kompetent AYInnovation® Yogastunden für Anfänger zu geben. Erfüllt Yoga Alliance RYS 200.

Inhalte (270UE / 200h)

Die Ausbildung umfasst 270 UE über mindestens 1 Jahr.

Themenbereiche UE h
Yoga-Techniken (Asana, Vinyasa, Pranayama, Meditation) 141 106
Unterrichtstechniken (Ansage, Stundenaufbau, Hilfestellungen, Psychologie) 41 30
Medizinische Grundlagen (Anatomie, Alignment, Yoga-Therapie) 26 20
Philosophie (Quelltexte, Geschichte, Ethik) 46 35
Praktikum (Lehrproben, Berufsorientierung) 16 12
GESAMT: 270 200

Legende

  • UE: Unterrichtseinheit in Kontaktunterricht a 45 Minuten
  • h: Unterrichtsstunde in Kontaktunterricht a 60 Minuten
  • Gerundet: UE und h sind errechnen sich aus den Prozentangaben im Ablauf (siehe unten)

Die Umfänge sind Mindest-Angaben, die in der Praxis überschritten werden.

Die Inhalte und Umfänge erfüllen die Vorgaben des 200h Standards der American Yoga Alliance.

Ablauf

Es werden mindestens 2 MTC Themen und das Intensive 1 erfolgreich besucht. Die Reflexion der eigenen Praxis über das Praxistagebuch wird empfohlen.

Wähle Deine Weiterbildungsthemen individuell deutschlandweit: [MTC], [Intensive]

    UE h
<b>Intensive 1</b> <b>Geschlossene Ausbildungsgruppe</b> (ca. 1,5 Jahre):
- Yoga-Techniken: 58%
- Unterrichtstechniken: 15%
- Philosophie: 20%
- Praktikum: 7%
230 170
<b>Modular Therapy Course</b> (MTC) <b>Zwei Themen:</b>
- Yoga-Techniken: 20%
- Unterrichtstechniken: 15%
- Medizinische Grundlagen: 65%
40 30
GESAMT:   270 200

Legende

  • UE: Unterrichtseinheit in Kontaktunterricht a 45 Minuten
  • h: Unterrichtsstunde in Kontaktunterricht a 60 Minuten

Die Umfänge sind Mindest-Angaben, die in der Praxis überschritten werden.

Lernziele

Durch Deine Ausbildung zum Inspired Yogalehrer (AYI®) hast Du folgende Lernziele erworben. Sie sind auch Gegenstand Deiner Abschlussprüfung:

Ein Inspired Yogalehrer (AYI®) soll … Bereich Tiefe
… selbstständig die traditionelle Ashtanga Yoga Übungsfolge bis mindestens Purvottanasana praktizieren können. Yoga-Techniken P2
... dabei ist er in der Lage die Positionen (Asana) und Bewegungsfolge (Vinyasa) seinen individuellen körperlichen und psychischen Voraussetzungen anzupassen. Yoga-Techniken P3
… eine für ihn passende annähernd tägliche Praxis entwickelt haben. Yoga-Techniken A
… Surya Namaskara in traditionellem Vinyasa Count und bis Purvottanasana im Atem-Bewegungsfluss ansagen können. Unterrichts-Techniken K1
… seinen Teilnehmern Praxisalternativen (Variante 1 der AYInnovation® Methode) bieten können, um diesen einen gesundheitsfördernden Einstieg in die Praxis zu ermöglichen. Unterrichts-Techniken K2
… die anatomischen Grundbegriffe der Orientierung am menschlichen Körper und Bewegung nennen und beschreiben können. Medizinsche Grundlagen K1
… für mindestens 2 Bewegungssegmente des menschlichen Körpers die balancierende Dynamik (Energiekreise) erklären können. Insbesondere kann er dabei jeweils den zugrundeliegenden Sinn und einen Kenn-Muskel nennen. Medizinische Grundlagen K2
… für mindestens 2 Bewegungssegmente des menschlichen Körpers die balancierende Dynamik mit Hilfestellungen am Yoga-Schüler an Positionen und Bewegungen bis mind. Purvottanasana fördern können. Medizinsiche Grundlagen P2
… für die von ihm gewählten 2 balancierten Dynamiken eine individuelle emotionale Bedeutung gefunden haben. Medizinische Grundlagen K3
… aus mindestens 2 Funktionsbereichen des menschlichen Körpers je mindestens 5 häufige Beschwerdebilder benennen, daraus resultierende nötige Modifikationen der Yoga-Praxis sowie jeweils mindestens eine dazu passende therapeutische Übung nennen können. Medizinische Grundlagen K1
… die philosophischen Strömungen (Veda, Vedanta, Samkhya, Yoga, Tantra), die einen Einfluss auf das moderne Yoga hatten benennen können, deren Kernelemente erläutern und gegeneinander abgrenzen können. Philosophie K2
… die wichtigsten Quelltexte (vier Vedas, mind. eine Upanishade, Bhagavadgita, Samkhya Karika, Yoga-Sutra, mind. ein Hatha-Text) namentlich nennen sowie diese zeitlich und philosophisch einordnen können. Philosophie K2
… die Begriffe Hatha, Raja, Bhakti, Karma, Jnana Yoga kennen und gegeneinander abgrenzen können. Philosophie K1
… anhand eines Zeitstrahls oder Stammbaums die wichtigen Lehrer und Werke der Ashtanga Tradition (Yoga Korunta, Rama Mohan Brahmachari, Krishnamacharya, Pattabhi Jois, BNS Iyengar) einordnen und zu jedem einen kurzen Überblick geben können. Philosophie K1
… mindestens 5 verschiedene ca. 5 minütige philosopische Einführungen in eine Anfänger-Yoga-Stunde geben können. Dabei sollen mindestens 3 die Frage „Was ist Yoga“ / Was ist Ashtanga Yoga betreffen. Philosophie P2
… mindestens 2 Mantren (Ashtanga Yoga Mantra und Mangala Mantra) selbstständig in Call & Response vor einer Gruppe vorsingen können. Philosophie P2
… wichtige Yogische Werte für sich reflektiert und in sein persönliches Leben integriert haben. Philosophie A
… vor einer Gruppe eine Yoga-Stunde mit kurzer Philosophischer Einführung und traditioneller Übungsfolge bis mindestens Purvottanasana in einer leichten Variante (Variante 1) halten können. Dabei kann er insbesondere seine Stimme in Lautstärke und Volumen den Gegebenheiten anpassen und die Bewegungsfolge klar anleiten können. Praktikum P2
… seine sowohl rechtlichen, wie auch individuellen Grenzen kennen und in Situationen, die seine Kompetenz übersteigen an geeignete Fachpersonen (erfahrenere Yogalehrer, Arzt, Psychologe, …) weiterverweisen können. Praktikum P3

Legende

  • P1: Praktische Fertigkeiten - Beschreibungsfähigkeit
  • P2: Praktische Fertigkeiten - Demonstrationskompetenz
  • P3: Praktische Fertigkeiten - Handlungskompetenz
  • K1: Theoretisches Wissen - Faktenkenntnis
  • K2: Theoretisches Wissen - Verständnis
  • K3: Theoretisches Wissen - Entscheidungskompetenz
  • A: Affektive Lernziele - Einstellungen

"P" Fertigkeiten werden in den Lehrproben und in der mündlichen Abschlussprüfung, "K" Fertigkeiten in der mündlichen und der schriftlichen Abschlussprüfung unter Beweis gestellt. "A" ist nicht messbar und entzieht sich einer objektiven Bewertung.

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