Im vierten Kapitel des Yoga Sutra von Patanjali geht es schließlich um die Befreiung - Kaivalya Pada.

Yoga Sutra

Kaivalya-Pada

Satz 23

drashtri-drishy-opa-raktam chittam sarva-artham ||23||

द्रष्टृदृश्योपरक्तं चित्तं सर्वार्थम् ॥२३॥

draṣṭr̥-dr̥śy-opa-raktaṁ cittaṁ sarva-artham ॥23॥

Der eigentliche Sinn des Wandelbaren des Menschen (Chitta) ist es, sowohl dem Betrachter (Drashtu) als auch dem betrachteten Objekt nahe zu sein. ||23||


draṣṭr̥ = (iic.) Drastu, das eigentlich Selbst, der Sehende, Erkennende, Wahrnehmende
dr̥śya = (nom. sg. f. von dr̥śya; i. sg. f. von dr̥śa) das Gesehene, Erkannte, Wahrgenommene
ūpa = (pft. ac. pl. von vap) von nahe
raktam = (acc. sg. m. / acc. sg. n. / nom. sg. n. von rakta) färben, angleichen
cittam = (acc. sg. m. / acc. sg. n. /nom. sg. n. von citta) alles Wandelbare des Menschen, Geist, Verstand
sarva = (iic.) alles, gesamt
artham = (acc. sg. m. von artha) Sinn

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