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Pronomen

Kim (was) kann alleine oder zusammen mit yad (das) auch als Indefinitpronomen zum Einsatz kommen. Die Partikel api, cana oder cit markieren dabei kim als Indefinitpronomen. Daneben fungieren die Adjektive sarva, eka und anya ebenfalls als Indefinitpronomen. Ein dem kim vorangestelltes na lässt ein Negationspronomen entstehen.

yad mit kim als Indefinitpronomen

Die Satzkonstruktion im Saṁskr̥t ist dabei wie folgt:

  1. Relativpronomen: yad
  2. Interrogativpronomen: kim
  3. Indefinitpartikel: api

Beispiel: yat kim api (das eine oder das andere)

Beachte

Die zuerst vorgestellte Möglichkeit ist spezifischer. So lässt kim gefolgt vom Indefinitpartikel api, cana oder cit eine noch unspezifischere Aussage zu.

kim alleine als Indefinitpronomen

Auch für sich kann kim als Indefinitpronomen fungieren, wenn einer der folgenden Indefinitpartikeln angehängt wird:

  • api
  • cana
  • cit

Beispiel: kiṁcit (etwas)

sarva, anya und eka als weitere Indefinitpronomen.

Die Adjektive sarva (jeder, alles, jede), anya (ein anderer, ein anderes eine andere) und eka (einer, eines, eine) können als Indefinitpronomen gebraucht werden. Sie folgen wie als Adjektive der Flexion durch Geschlecht (Genus), Fall (Casus) und Anzahl (Numerus).

na vor kim gestellt als Negationspronomen

Durch das Voranstellen des Negationspartikels na und Anhängen eines Indefinitpartikels (api, cit, cana) wird aus dem Fragepronomen kim ein Negationspronomen.

Beispiel

  • na ko' pi: keiner (m.)
    Beachte: Erst durch Anwendung der Saṁdhi Regel wird aus na kaḥ api die oben gezeigte Schreibweise.
  • na kaś-cit-puruṣaḥ: kein einziger Mann (m.)
    Beachte: Wieder kommt eine Saṁdhi Regel zum Einsatz. Ohne Saṁdhi würde es heißen: na kaḥ cit puruṣaḥ
  • na kiñ-cit: nichts (n.)
    Beachte: Wieder kommt eine Saṁdhi Regel zum Einsatz. Ohne Saṁdhi würde es heißen: na kam cit
  • na kā cana: keine (f.)