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Transliteration

Die alten Quelltexte des Yoga wurden neben dem Devanagari auch in einer Vielzahl anderer indischer Schriften festgehalten. Mit ISO 15919 können auch sämtliche Laute dargestellt in Bengali, Gurmuki, Gujarati, Oriya, Tamil, Telugu, Kannada, Malayalam, Singhalesisch in einem römischen Buchstabenraum aussprachegetreu wiedergegeben werden.

Die häufigsten indische Schriften in ISO 15919

ISO Devanagari Bengali Gurmukhi Gujarati Oriya Tamil Telugu Kannada Malayalam Singhala
a
ā
æ
ǣ
i
ī
u
ū
ŭ
r̥̄
l̥̄
e
ē
ê
ai
o
ō
ô
au
*
*
*
k
kh
g
gh
n̆g
c
ĉ
ch
j
jh
ñ
n̆j
ṭh
ड़ ড় ଡ଼
ḍh
ṛh ढ़ ঢ় ଢ଼
n̆ḍ
t
th
d
dh
n
n̆d
p
ph
b
bh
m
m̆b
*
y
य़ য়
r
ऱ्
l
ਲ਼
v
ś ਸ਼
s
h
q क़ ক় ਕ਼ ક઼
k͟h ख़ খ় ਖ਼ ખ઼
ġ ग़ গ় ਗ਼ ગ઼
z ज़ জ় ਜ਼ જ઼ ಜ಼
f फ़

* Zeichen ist nicht in Unicode vorhanden, daher nicht darstellbar.

Beachte:

  • a: Das inhärente a wird grundsätzlich geschrieben, auch wenn es nicht gesprochen wird.
  • ŭ: Als letztes Zeichen ŭ, außer bei einzelnen Buchstaben.
  • ṁ: In Malayalam wird ein Anusvara am Ende des Wortes immer mit m umschrieben.
  • ṁ / ṃ: Mit einem Vollvokal werden ṁ, ṃ und m̐ nach dem Vokal geschrieben, mit einem Halbvokal jedoch vor dem Vokal.
  • m̐: Mit einem Vollvokal werden ṁ, ṃ und m̐ nach dem Vokal geschrieben, mit einem Halbvokal jedoch vor dem Vokal.
  • n̆: Wenn das Zeichen zur Nasalierung benutzt wird, wird es als Tilde über dem entsprechenden Vokal geschrieben.
  • n̆g: In Pali wird der Halbnasal immer wie der entsprechende Vollnasal transliteriert.
  • n̆j: In Pali wird der Halbnasal immer wie der entsprechende Vollnasal transliteriert.
  • n̆ḍ: In Pali wird der Halbnasal immer wie der entsprechende Vollnasal transliteriert.
  • n̆d: In Pali wird der Halbnasal immer wie der entsprechende Vollnasal transliteriert.
  • m̆b: In Pali wird der Halbnasal immer wie der entsprechende Vollnasal transliteriert.
  • ṟ: ർ in Kombination mit einem Konsonanten wird r transliteriert, am Wortende in Malayalam ṟ (nicht unbedingt für andere Sprachen).
  • ẏ: Nach einem Konsonanten wird der Buchstabe y transliteriert, außer nach ẏ selbst.