AYI.info - Die internationale Infoseite für Ashtanga Yoga

Nicht nur Ashtanga Yoga: Traditionelle Übungsserien und innovatives Alignment, lebendige Philosophie und uralte Tradition, Wort-zu-Wort Übersetzung von Mantra, Yoga Sutra und mehr, Sanskrit in Aussprache und Schrift - DIE Infoseite mit internationalem Lehrersuchtool.

"Ashtanga Yoga is 99% transpiration - and 1% explanation"

[Ashtanga Yoga ist 99% Schwitzen - und 1% Erklärung]

Sri K. Pattabhi Jois

Alles was Du was für Deine 99% Praxis und auch die 1% Theorie des Ashtanga Yoga brauchst: Studiere die Details der traditionellen, durch Sri K. Pattabhi Jois geprägten, Übungsserien des Ashtanga Yoga, aber therapeutische Modifikationen. Du kannst online Yogastunden besuchen, innovativen Alignment Techniken und Philosophie ergründen. Mit dem Suchtool findest Du leicht einen qualifizierten Lehrer in Deiner Nähe. Starte am besten mit den beliebtesten Seiten auf AYI.info:

Die AYI Methode

verbindet traditionellen Ashtanga Yoga mit innovativer Yogatherapie - nach Dr. Ronald Steiner

News

"Pure for Sure!"

[Garantiert rein!]

Sprichwort aus Mysore (Ursprungsort des Ashtanga Yoga)

Tradition und Innovation gehen Hand in Hand: Wir helfen Dir immer wieder eine neue Sicht auf den traditionellen Ashtanga Yoga zu finden. Deshalb waren wir wieder für Dich aktiv.  Folgend Artikel und Online Yogastunden sind ganz neu auf AYI.info: 

Sandhi

Interner Sandhi

Der interne Sandhi beschreibt phonologische Änderungen innerhalb eines Wortes, nach dem Anhängen einer Grammatik-Endung.

Aussprache

Frikative und Hauchlaut

Bei der Artikulation eines Frikativ wird eine Engstelle gebildet. Die ausströmende Luft verwirbelt und erzeugt den Reibelaut. Im Vergleich zu den Semivokalen, die ebenfalls zu den Annährungslauten (Approximant) zählen, ist die nähert sich die Zunge der Engstelle näher an ohne dass jedoch der für einen Verschlusslaut (Plosiv) nötige Kontakt entsteht. Im Sanskrit gibt es zu vier der fünf Phonationsorten einen Semivokal (h, ś, ṣ, s).

Transliteration

Römische Transliterationen mit Diakritischen Zeichen

Westliche Indologen begannen ab 1816 (Franz Bopp) die Sanskrit-Sprache bzw. Devanagari-Schriftzeichen mit diakritischen Zeichen aussprachegetreu im römischen Zeichensatz darzustellen. Dies führte über den IAST und Kalkata Standard 2001 zur Heute bewährten ISO 15919 Norm.

Aussprache

Palatale Laute

Palatale Laute werden durch eine Vibration oder Verengung am Gaumendach gebildet. Das Sanskrit kennt in jeder Lautklasse einen Palatalen Laut: Vokal (i / ī), Plosiv (c,ch,j,jh), Nasal (ñ), Semivokal (y) und Frikativ (ś).

Transliteration

Technische Kodierungen

Mit der Verbreitung von Computern und insbesondere des Internets entstanden die technische Kodierungen ITRANS, Harvard-Kyoto, Velthis und SLP1. Diese können Sanskrit-Texte auf einer Standard-Schreibmaschinen Tastatur in exakter Aussprache wiedergeben.

Aussprache

Retroflexe Laute

Die für das Sanskrit charakteristischen retroflexen Laute werden mit hinter den Zähnen zurückgerollter Zunge gebildet: Vokal (r̥, r̥̄), Plosiv (ṭ,ṭh,ḍ,ḍh), Nasal (ṇ), Semivokal (r) und Frikativ (ṣ).

Aussprache

Gutturale Laute

Der Phonationsort eines gutturalen Lautes liegt weit hinten am Übergang wischen weichem Gaumen und Kehle. Das Sanskrit enthält gutturale Vokale (a / ā), Plosive (k,kh,g,gh), Nasale (ṅ) und Frikative (h). Ein gutturaler Semivokal fehlt.

Aussprache

Dentale Laute

Nicht an der Zahnwurzel (alveolär), wie beim entsprechenden deutschen Laut, sondern annähernd zwischen den Zähnen (dental) befindet sich die Zunge im Sanskrit bei: Vokale (l̥,l̥̄), Plosive (t,th,d,dh), Nasale (n), Semivokale (l), Frikative (s).

Aussprache

Labiale Laute

Ein Laut der an, bzw. mit den Lippen gebildet wird heißt labialer Laut. Das Sanskrit verfügt über labiale Vokale (u, ū), Plosive (p, ph, b, bh), Nasalen (m) und Semivokale (v). Ein labialer Frikativ findet sich nur indirekt.

Aussprache

Nasale

Der Verschluss am Phonationsort löst sich bei der Artikulation des Nasalen Lautes nicht. Die Luft strömt größtenteils durch die Nase aus. Der abgetrennte hintere Teil der Mundhöhle wird so zum variablen Resonanzraum für ṅ,ñ,ṇ,n oder m.

Sandhi

Vokale im Auslaut

Auslautende Vokale verschmelzen nach dieser externen Sandhi-Regel mit dem nachfolgenden Wort, sofern dieses mit einem Vokal beginnt. Beginnt das nachfolgende Wort mit einem Konsonanten, so findet keine besondere Verschmelzung statt.

Sandhi

Visarga (ḥ) im Auslaut

Ein auslautendes Visarga (ḥ) gleicht sich als Hauch oder Zischlaut dem nachfolgenden Wort an.

Sandhi

Konsonanten im Auslaut

Auslautende Konsonanten gleichen sich dem nachfolgenden Wort entsprechend der hier beschriebenen externen Sandhi-Regeln lautlich an.

Aussprache

Semivokale

Ein Semivokal liegt lautlich zwischen Vokal und den Verschlusslaut (Plosiv). Im Gegensatz zum Vokal bildet er beim Sprechen keine eigenständige Silbe. Im Gegensatz zum Verschlusslaut blockiert der Stimmtrakt für deren charakteristischen Überdruck nicht. Die Zunge nähert sich dem Phonationsort als Annäherungslaut (Approximant) an. Im Gegensatz zum Frikativ ist die Annäherung jedoch nicht so weit, dass die für diese nötige Reibung entsteht. Im Sanskrit gibt es zu vier der fünf Phonationsorten einen Semivokal (y, r, l, v).

Aussprache

Visarga (ḥ)

Visarga heißt wörtlich so viel wie "Aussenden" oder "Entlassen". Es bildet einen dem Vokal angehängten Nachklang. Es kann als ein Allophon von r, s oder h verstanden werden und wird je nach Kontext und Aussprache-Schule variabel zwischen diesen Lauten ausgesprochen.

Teilen
X
Kontakt Warenkorb
X
Dein Warenkorb wird geladen...
Menü