Impressionen aus Ulm

Das Sommerfest 2016: Der Tag an dem die AYI® Yogis das fliegen mit den Aerial-Tüchern lernten, die erste Ashtangastunde ausprobierten oder den ersten Mysore Freiflug wagten.

Ein Sommertag mit Yoga, „Pot Luck“ und sphärischen Klängen – das AYI® Sommerfest in Ulm

Dass unsere Yogis nicht nur yogen können, haben sie beim diesjährigen Sommerfest einmal mehr eindeutig unter Beweis gestellt. Am Samstag, 9.7.16, traf sich im AYInstitute in Ulm eine yoga- und feierfreudige „Crowd“, um gemeinsam zu üben, hineinzuschnuppern, zu „fliegen“ oder einfach nur den sonnenreichen Tag zu genießen.

Gelegenheit gab es dazu genug, denn das Yoga Sommerfest bot wieder einmal ein vielfältiges, buntes Programm. Doch – ganz Yoga: Wer ernten will, der muss auch säen. So begann das Fest hinter den Kulissen mit vielen fleißigen Helferlein, die an den unterschiedlichsten Stellen Vorbereitungen trafen. Als schließlich die Sonnensegel auf der kürzlich neu begrünten Dachterrasse gespannt, die gemütlichen loungigen Sitzmöglichkeiten bereit gemacht und auch das „Springbrunnenplatschbecken“ einsatzbereit waren, wurden die Pforten geöffnet und der Tag konnte mit einer sanften Ashtanga Yoga-Basic Stunde beginnen.

Eine Basic Stunde zur Einstimmung

Yogalehrerin Elke hatte sich eine wundervolle Stunde einfallen lassen, bei der sich sowohl Yoga-Neulinge als auch erfahrenere Yogis den Fundamental Positions von AYInnovation® widmen konnten. Zur Einstimmung auf die Praxis gab es zunächst jedoch erst einmal das traditionelle Anfangsmantra. Elke forderte auch die Neulinge auf, sich gleich einzuklinken und entweder mitzusingen oder mitzusummen.

Darüber hinaus bekamen die Teilnehmer eine kleine Einführung in Geschichte und Philosophie des Ashtanga Yoga: So erfuhren die Yogis zu Beginn der Stunde etwa, dass Ashtanga Yoga quasi die dynamische Vinyasa-Variante des Hatha Yoga ist, zusätzlich gekennzeichnet durch den Einsatz von Bandhas (Energieverschlüssen), Drishtis (Augenblickrichtung) und der Ujjayi Atemtechnik. Nach dem einstündigen Üben der bekannten Ashtanga Asana Abfolge folgte ein kurzes Nachspüren in Savasana. Von der Stunde waren – trotz der sommerlich-heißen Temperaturen – alle Yogis begeistert: Vor allen Dingen die „stille Hilfestellung“ der Yogalehrerassistenten war sehr angenehm und hilfreich, meinte Stephanie, eine Neu-Yogini.

Fragen und Antworten zur Praxis

Im Anschluss an die Stunde stand Dr. Ronald Steiner zur Verfügung, um gerade auch Fragen der neuen Yogis zu beantworten. Dabei erklärte den Anfängern unter anderem, dass sich Beweglichkeit und Dehnbarkeit bereits nach kurzer Zeit einstellt. Man könne quasi zuschauen, wie der Körper kräftiger und dehnbarer wird. Grund dafür ist unter anderem auch die immer gleiche Abfolge, die einem von Mal zu Mal aufzeigt, wie man zunehmend Fortschritte erzielt. Sie gibt darüber hinaus Sicherheit, lässt aber dennoch genügend Spielraum und Platz für Entwicklungsmöglichkeiten.

Dies bestätigte auch eine Teilnehmerin: „Am Anfang muss man wohl viel denken, doch mit der Zeit geht einem die Abfolge dann in Fleisch und Blut über.“ Gerade für diese Anfangsphase bietet AYI® als Hilfsmittel sogenannte „Cheat-Sheets“, also eine Art Spickzettel für das Üben in der Schule oder zu Hause. Noch effektiver ist laut Ronald jedoch der Besuch der Mysore Stunden, das hier individuelle Hilfestellung gegeben werden können bzw. die Lehrer die Möglichkeit haben, therapeutische Aspekte einfließen zu lassen, zu schauen, welcher Schwierigkeitsgrad für den einzelnen Yogi angemessen ist und je nach Bedarf kraftfördernde Übungen aufzuzeigen oder beispielsweise Dehnbarkeit und Flexibilität zu fördern.   

Erst der Aufbau, dann das Fliegen

Begeistert von diesem Auftakt beschlossen einige Yogis spontan auch gleich noch die nächste Stunde mitzumachen, bei der Ingrid und Madeleine eine erste Kostprobe der neusten AYI® Innovation „AYI® Aerial“ gaben. Nachdem alle die Leiter bestiegen und ihre ausgewählten Farbtücher mit Karabinerhaken an den Hängevorrichtungen in der richtigen Länge befestigt hatten, ging es paarweise los. Auf dem Programm standen fünf Sequenzen, die Ingrid und Madeleine für die „Aerial-Schnupperer“ vorbereitet hatten. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm, fingen die Yogis zunächst damit an, langsam ins Tuch hinein- und wieder hinausgehen, um sich an das anfangs etwas ungewohnte Gefühl zu gewöhnen und mit dem Tuch in Kontakt zu kommen.  

„Luftige“ Partnerarbeit

Sanft den Nacken oder die Füße des anderen zu halten, das war die Aufgabe des gerade nicht übenden Yogis, während der andere im Tuch liegend die schlängelnden Bewegungen seines Körpers wahrnehmen und genießen durfte. Ganz vorsichtig wurde dabei auch die Wirbelsäule langgezogen und auf die folgenden Übungen vorbereitet. Anschließend durften beide Yogis ran: Jeweils mit einem Bein im Tuch versuchten sie sich gegenüberstehend an den „Aerial Trikonasana Varianten“. Außerdem durften wir uns auch an Rückbeugen heranwagen, die bei denen viele überrascht waren, wie gut diese im Tuch schwebend plötzlich gelingen. Ingrid und Madeleine standen dabei stets mit Rat und Tat zur Seite. So konnte auch die etwas fordernde Sequenz mit einer spielerischen Handstandübung gut gemeistert werden. Als wohlverdienten Ausgleich gab es zum Abschluss eine wohltuende Rückenmassage sowie eine Entspannung im Tuch, bei der die Yogis vor allem auch noch einmal die emotional wohltuende Wirkung des Übens mit dem Tuch erfahren konnten.

Aerial Yoga im AYI® – wie geht es weiter?

Nach dem Auftakt beim Sommerfest wird AYI® Aerial Yoga immer:

donnerstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr mit Madeleine und Ingrid stattfinden.

Es stehen insgesamt 17 Tücher zur Verfügung, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über Zusatztage am Wochenende werden wir regelmäßig über die Homepage informieren. Aus hygienischen Gründen sowie zum Schutz der eigenen Haut bitten wir Dich, zum Üben eine lange Hose sowie ein T-Shirt mitzubringen und Schmuck und Uhren abzulegen.
Für wen ist Aerial Yoga geeignet? Prinzipiell kann jeder Aerial Yoga ausführen, Vorsicht ist lediglich geboten bei Innenohrproblemen, erhöhtem Augeninnendruck, Schwangerschaft oder Herzproblemen.

Schwitzen á la Hot Yoga im Mysore!

Nach dieser „luftigen“ Erfahrung ging es um 16.00 Uhr mit Mysore weiter – in einem bis auf den letzten Platz mit „alten Hasen“ und „Neulingen“ besetzten Übungsraum. Ronald und Melanie sowie die assistierenden Yogalehrer hatten somit wortwörtlich alle Hände voll zu tun, passgenaue Hilfestellung in den einzelnen Asanas zu geben. Nach dem gemeinsamen Übungsbeginn, gingen die Yogis schrittweise in ihren individuellen Übungsrhythmus über. Was die Temperatur im Raum auf gefühlte „Saunatemperaturen“ brachte, die Yogis allerdings in ihrer Begeisterung und dem Fluss ihrer Praxis nicht beeinträchtigte. Das Ergebnis war eine zwar warme, aber gleichzeitig wundervolle und energiereiche Übungsstunde.

Pot Luck Dinner und Klangwelten

Nach dem eher übungsintensiven Teil des Yoga Sommer Fests folgte die Belohnung in Form eines großen Buffet, bei dem allerlei Mitgebrachtes und Selbstgemachtes wie etwa leckere Sommersalate und Raw Food zum gemeinsamen Verweilen auf der gemütlichen Dachterrasse einluden. Chillen, nette Gespräche und ein erfrischendes Limetten-Minzgetränk – welch besseren Abschluss hätte man sich für den Tag vorstellen können?

Musikalisch umrahmt wurde dieser schöne und entspannte Ausklang von Lisa und Uli, die zum Sonnenuntergang alte indische Mantren rezitierten. Es folgte DJ Klaus, der mit dem bekanntem „Shiva Dance“ zum Tanzen einlud und die Yogis nach den zahlreichen Eindrücken des Tages in elektronisch-mystische Klangwelten entführte.

Ort

AYI Schulen

AYInstitute® Ulm

Frauenstraße 124, 89073 Ulm, Deutschland

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