1. Serie (Yoga Chikitsa) - NEU

virabhadrasana
वीरभद्रासन

vīrabhadraSubstantiv Maskulin
vīrabhadra
ein aus Śiva entstandener kämpferischer Gott
āsanaSubstantiv NeutrumSitz, Haltung

Der Bewegungsfluss läuft aus der vorherigen Haltung (ausgegraut dargestellt, Beschreibung auf vorherigen Seite) weiter.

Vinyāsa 9 – Einatmung. 5 Atemzüge:
Senke noch am Ende der fünften Ausatmung Deine Arme langsam ab. Rutsche einatmend mit den Füßen in einen längeren Stand, öffne Dein Becken zur Längsseite der Yogamatte und breite Deine Arme aus. Folge mit dem Blick bis zur fünften Ausatmung der linken Hand in die Ferne. Verweile hier für noch eine Einatmung.

Beachte: Nun sind die Fersen auf einer Linie und der hintere Fuß nur leicht (ca. 5 Grad) eingedreht. Behalte Dein vorderes Knie in Richtung des vorderen Fußes und direkt über dem Knöchel.

Vinyāsa 10 – Ausatmung. 5 Atemzüge:
Drehe Dich noch am Ende der fünften Ausatmung zur anderen Seite. Verweile auch hier bis zur fünften Ausatmung, während Dein Blick der rechten Hand in die Ferne folgt.

Beachte: Auch wenn das Becken bei dieser Haltung zur Seite weisen soll, ist es wichtiger das vordere Knie in die Richtung des vorderen Fußes zu belassen. Nehme also die hintere Leiste nur so weit zurück, wie dies von der Flexibilität aus dem Hüftgelenk möglich ist.

Vinyāsa 11 – Einatmung:
Noch am Ende der fünften Ausatmung senke Deine Arme und platziere die Hände auf dem Boden. Gib einatmend so viel Gewicht wie möglich auf Deine Hände. Mit etwas Übung balancierst Du mit der gleichen Beinhaltung nun auf Deinen Händen.

Vinyāsa 12 bis 14:
Folge dem Dir bereits bekannten Bewegungsfluss bis in den „nach unten blickenden Hund“.

Im traditionellen Count, wechsele hier direkt weiter in den Bewegungsfluss der nächsten Haltung.

Wirkung: Mit dem Übergang von Vīrabhadrāsana A zu B kommt zu der Kraft und Aufrichtung noch die seitliche Öffnung, also Flexibilität aus dem Hüftgelenk dazu. Körperwahrnehmung und Koordination sind weitere Schwerpunkte dieser Haltung. Sie sind nötig, um die geometrisch schöne Haltung, mit horizontalen Armen und vorderem Bein und weit geöffnetem Becken, zu erreichen. 

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