Die Sragdharā (Girlandenträgerin) besteht aus vier Pāda von je 21 Silben, gegliedert in drei Subabschnitte je 7 Silben.

Sanskrit Metren

Wörtliche Übersetzung:

srag „Girlande“
dharā „Trägerin“

Das Metrum soll entsprechend die Eleganz und Würde einer "Girlandenträgerin" vermitteln.

Vier Pāda je 21 Silben

Wie die meisten Verse aus dem Saṁskr̥ta besteht es aus vier Sätzen (Pāda). Jeder dieser vier Pāda besteht aus 21 Silben, die nochmal in drei Unter-Abschnitte, von je sieben Silben, gruppiert sind:

Erster und letzter Abschnitt (je 7 Silben)

Der erste und der letzte dieser Unterabschnitte ist relativ ähnlich aufgebaut. Alle sieben Silben sind betont (guru), außer der drittletzten. Diese ist unbetont (laghu). Damit erinnert das Ende dieser Abschnitte klanglich an andere bekannte Metren wie z.B. das Indra-Vajra. Im dritten Abschnitt ist zusätzlich die zweite Silbe unbetont (laghu).

Mittlerer Abschnitt (7 Silben)

Der mittlere Abschnitt besteht aus unbetonten (laghu) Silben. Außer der letzten Silbe, diese ist, wie das für abschließende Silben üblich ist, betont (guru).

Gesamter Klang

Daraus ergibt sich in jedem Pāda ein Wechsel aus langsamem, betontem Beginn von sieben Silben. Dann folgt ein schneller Mittelteil von erneut sieben Silben. Der Abschluss knüpft an den Beginn an und ist erneut langsam und betont.

Die metrische Analyse von betonten (guru = | ) und unbetonten (laghu = _ ) Silben ergibt also:

Metrische Analyse

betonten Silben (guru)  = |; Unbetonte Silben (laghu) = _

| | | | _ | | ; _ _ _ _ _ _ | ; | _ | | _ | | ;
| | | | _ | | ; _ _ _ _ _ _ | ; | _ | | _ | | ;
| | | | _ | | ; _ _ _ _ _ _ | ; | _ | | _ | | ;
| | | | _ | | ; _ _ _ _ _ _ | ; | _ | | _ | | ;

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