Die zweite Serie Nāḍi Śodhana des Aṣṭāṅga Yoga baut auf der ersten Serie systematisch auf. Zu den bereits entwickelten Vorbeugen erhalten Rückbeugen nun mehr Raum - Bist Du bereit für den nächsten Schritt?

Traditionelle Übungsserien
Pashasana Pashasana

Pāśāsana: Schlinge

Die “Schlinge” ist eine Drehung aus der engen und tiefen Hocke. Die Hände greifen sich hinter dem Rücken - Pāśāsana.

Kraunchasana Kraunchasana

Krauñcāsana: Brachvogel

Der “Brachvogel” ist eine Sitzhaltung. Ein Bein ist gebeugt, das Schienbein auf dem Boden, der Fuß seitlich neben dem Becken. Das andere Bein weist annähernd senkrecht nach oben. Beide Hände umfassen den Fuß - Krauñcāsana.

Shalabhasana A Shalabhasana A

Śalabhāsana A: Heuschrecke

Die “Heuschrecke” ist eine auf der Bauchlage aufbauende Rückbeuge. In der ersten Version sind die Arme gestreckt mit den Handrücken neben den oberen Oberschenkeln auf dem Boden - Śalabhāsana.

Shalabhasana B Shalabhasana B

Śalabhāsana B: Heuschrecke

Die “Heuschrecke” ist eine auf der Bauchlage aufbauende Rückbeuge. In der zweiten Version sind die Arme gebeugt mit den Handflächen nach vorne weisend neben dem Becken auf dem Boden - Śalabhāsana.

Bhekasana Bhekasana

Bhekāsana: Frosch

Der “Frosch” ist eine auf der Bauchlage aufbauende Rückbeuge. Die Knie sind gebeugt, die Hände greifen die Füße neben dem Becken und schieben diese Richtung Boden - Bhekāsana.

Dhanurasana Dhanurasana

Dhanurāsana: Bogen

Der “Bogen” ist eine auf der Bauchlage aufbauende Rückbeuge. Die Hände fassen die Schienbeine. Die Arme sind durch den Körper gespannt, wie eine Bogensehne durch den Bogen - Dhanurāsana.

Parshva Dhanurasana - Teil 1 Parshva Dhanurasana - Teil 1

Pārśva Dhanurāsana: Seitlicher Bogen - Teil 1

Der “Seitliche Bogen” ist eine auf dem “Bogen” aufbauende Rückbeuge. Nun liegt der Übende auf der Seite und blickt zur Decke - Pārśva Dhanurāsana.

Parshva Dhanurasana - Teil 2 Parshva Dhanurasana - Teil 2

Pārśva Dhanurāsana: Seitlicher Bogen - Teil 2

Teil 2 des “Seitlichen Bogens” entspricht dem geraden “Bogen”. Wieder aus der Bauchlage fassen die Hände hinter dem Rücken die Schienbeine - Pārśva Dhanurāsana.

Ushtrasana Ushtrasana

Uṣṭrāsana: Kamel

Das “Kamel” ist eine Rückbeuge aus dem hohen Kniestand. Die Brust wölbt sich nach oben. Die Arme strecken sich senkrecht nach hinten. Die Hände fassen die Fußsohlen - Uṣṭrāsana.

Laghu Vajrasana Laghu Vajrasana

Laghu Vajrāsana: Kleiner Donnerkeil

Der “Kleine Donnerkeil” ist eine Rückbeuge aus dem hohen Kniestand. Die Brust wölbt sich nach oben. Die Hände fassen die Waden. Die Ellenbogen stützen sich hinter den Füßen auf dem Boden ab - Laghu Vajrāsana.

Kapotasana A Kapotasana A

Kapotāsana A: Taube

Die “Taube” ist eine Rückbeuge aus dem hohen Kniestand. Die Brust wölbt sich nach oben. Die Hände fassen über den Kopf hinweg zu den Fersen. Die Ellenbogen stützen sich hinter den Füßen auf dem Boden ab - Kapotāsana.

Kapotasana B Kapotasana B

Kapotāsana B: Taube

In der zweiten Form der “Taube” sind die Arme gegen den Boden gestemmt. Die Rückbeuge wölbt sich nach oben von den Händen bis zum hohen Kniestand - Kapotāsana.

Supta Vajrasana Supta Vajrasana

Supta Vajrāsana: Liegender Donnerkeil

Der “Liegende Donnerkeil” entwickelt sich aus dem Lotussitz. Die Arme fassen hinter dem Rücken zu den Füßen. Der Oberkörper wölbt sich in einer Rückbeuge, bis der Kopf den Boden berührt - Supta Vajrāsana.

Bakasana A Bakasana A

Bakāsana A: Kranich

Der “Kranich” ist eine Armbalance auf gestreckten Armen. Die Beine sind kompakt gebeugt. Knie stützen in der Achselhöhle ab. Die Zehen berühren sich - Bakāsana.

Bakasana B Bakasana B

Bakāsana B: Kranich

In der zweiten Version des “Kranich” kommt der*die Übende aus einer freien Armbalance, also von oben, in die Haltung. Wieder sind die Oberschenkel dicht an den Oberkörper gezogen - Bakāsana.

Bharadvajasana Bharadvajasana

Bharadvājāsana: Feldlerche

Die “Feldlerche” ist ein Drehsitz. Ein Bein liegt mit dem Fuß außerhalb des Beckens. Der andere Fuß liegt im halben Lotus auf dem Oberschenkel dieses Beines. Die Drehung weist zur Lotusseite - Bharadvājāsana.

Ardha Matsyendrasana Ardha Matsyendrasana

Ardha Matsyendrāsana: Drehsitz

Der “Drehsitz” ist eine der klassischen Haltungen, die schon in alten Texten des Haṭha Yoga beschrieben sind. Ein Bein befindet sich gebeugt am Boden, das andere ist darüber gestellt - Ardha Matsyendrāsana.

Eka Pada Shirshasana Eka Pada Shirshasana

Eka Pāda Śīrṣāsana: Ein Fuß hinter dem Kopf

Die “Ein Fuß hinter dem Kopf” Haltung wird durch ihren Namen schon gut beschrieben. Mit dieser Fußposition beugt sich der*die Übende über das andere gestreckte Bein nach vorn - Eka Pāda Śīrṣāsana.

Dvi Pada Shirshasana - Teil 1 Dvi Pada Shirshasana - Teil 1

Dvi Pāda Śīrṣāsana: Zwei Füße hinter dem Kopf - Teil 1

Die “Zwei Füße hinter dem Kopf” Haltung wird durch ihren Namen gut beschrieben. Der*die Übende balanciert aufrecht auf seinem Becken und hat die Hände vor dem Herzen vereint - Dvi Pāda Śīrṣāsana.

Dvi Pada Shirshasana - Teil 2 Dvi Pada Shirshasana - Teil 2

Dvi Pāda Śīrṣāsana: Zwei Füße hinter dem Kopf - Teil 2

Im zweiten Teil der “Zwei Füße hinter dem Kopf” Haltung stützt der*die Übende die Hände auf dem Boden ab und hebt so den gesamten Körper an - Dvi Pāda Śīrṣāsana.

Yoga Nidrasana Yoga Nidrasana

Yoga Nidrāsana: Schlafender Yogi

In der Haltung “Schlafender Yogi” befinden sich beide Füße hinter dem Kopf. Der*die Übende liegt auf dem Rücken und hat die Hände hinter dem unteren Rücken verschränkt - Yoga Nidrāsana.

Tittibhasana A Tittibhasana A

Ṭiṭṭibhāsana A: Kiebitz

In der ersten Version des “Kiebitz” balanciert der*die Übende auf den Händen. Die Beine sind links und rechts an den Schulterblättern abgestützt und wachsen nach vorne oben - Ṭiṭṭibhāsana.

Tittibhasana B Tittibhasana B

Ṭiṭṭibhāsana B: Kiebitz

In der zweiten Version des “Kiebitz” steht der*die Übende etwas breitbeinig. Er*sie befindet sich so tief in der Vorbeuge, dass er*sie mit den Armen unter den Kniekehlen durch hinter dem Rücken die Hände fassen kann - Ṭiṭṭibhāsana.

Tittibhasana C Tittibhasana C

Ṭiṭṭibhāsana C: Kiebitz

In der dritten Version des “Kiebitz” steht der*die Übende in einer Vorbeuge. Die Füße weisen nach außen, die Schultern befinden sich hinter den Kniekehlen. Mit den Händen greift er*sie um die Knöchel - Ṭiṭṭibhāsana.

Pincha Mayurasana Pincha Mayurasana

Piñcha Mayūrāsana: Gefiederte Pfau

Der “Gefiederte Pfau” ist ein Unterarmstand mit gerade nach oben wachsendem Rumpf und Beinen - Piñcha Mayūrāsana.

Karandavasana Karandavasana

Kāraṇḍavāsana: Himalaya Flugente

Die “Himalaya Flugente” entwickelt sich aus dem Unterarmstand. Die Beine sind nun im Lotus gefaltet. Der Körper ist klein zusammengerollt und die Knie in den Achselhöhlen abgestützt - Kāraṇḍavāsana.

Mayurasana Mayurasana

Mayūrāsana: Pfau

Im “Pfau” sind die Hände nach hinten weisend auf dem Boden aufgestützt. Der Körper balanciert horizontal und gestreckt auf den gebeugten Ellenbogen - Mayūrāsana.

Jede Woche neu!

Woche für Woche neu veröffentlichen wir hier Haltungen aus der zweiten Serie des Aṣṭāṅga Yoga. Mit ihren Rückbeugen, Drehhaltungen und Armbalancen ergänzt sie ideal die erste Serie.

Viel Freude.