Die Haltungen der vierten Serie des Aṣṭāṅga Yoga wirken akrobatisch, doch entsteht ein Gefühl von „erhabener Ruhe“ – Dies erklärt den Name der Serie: Sthira Bhaga.

Traditionelle Übungsserien
Mūla Bandhāsana Mūla Bandhāsana

Mūla Bandhāsana: Die Haltung des Wurzelverschlusses

Wie Baddha Koṇāsana, jedoch mit nach hinten weisenden Füßen: Mūla Bandhāsana wirkt schlicht, fordert aber Präzision.

Nahuṣāsana A Nahuṣāsana A

Nahuṣāsana A: Die Haltung des Nahuṣa

Wie Nahuṣāsana A baut auf Mūla Bandhāsana auf. Die Hände sind hier jedoch hinter dem Rücken aufgestützt, der Blick nach oben. Dies Symbolisiert die Ausrichtung auf ein höheres Ideal.

Nahuṣāsana B Nahuṣāsana B

Nahuṣāsana B: Die Haltung des Nahuṣa

Wie Nahuṣāsana A baut auch Nahuṣāsana B auf Mūla Bandhāsana auf. Die Hände sind nun hinter dem Rücken zwischen den Schulterblättern vereinigt, der Blick weist nach oben. Die Haltung symbolisiert Hingabe und Öffnung.

Nahuṣāsana C Nahuṣāsana C

Nahuṣāsana C: Die Haltung des Nahuṣa

Nahuṣāsana C ist die dritte von drei fast gleichen, auf Mūla Bandhāsana aufbauenden Haltungen. Die Hände liegen nun meditativ in Cinmudrā auf den Knien, der Blick ist wieder gesenkt.

Vṛścikāsana Vṛścikāsana

Vṛścikāsana: Der Skorpion

Aus dem Unterarmstand in die Rückbeuge: Vṛścikāsana verbindet Kraft und Kontrolle mit einer weiten Öffnung. Stabil wird die Haltung, wenn die Basis ruhig trägt und die Tiefe aus der Brust entsteht.

Śayanāsana Śayanāsana

Śayanāsana: Die Ruhehaltung

Aus dem Unterarmstand in eine scheinbar „ruhige“ Vertikale: Śayanāsana verlangt Stabilität im Schultergürtel und eine klare Achse, damit Balance aus Ruhe entsteht.

Buddhāsana Buddhāsana

Buddhāsana: Die Haltung des Buddha

Ein Bein nicht nur hinter dem Kopf, sondern hinter der gegenüberliegenden Schulter: Buddhāsana verlangt tiefe Hüftöffnung und Schultermobilität. Stabil wird die Haltung, wenn Du Weite in der Hüfte erzeugst und den Rücken lang hältst.

Kapilāsana Kapilāsana

Kapilāsana: Die Haltung des Kapila

Kapilāsana erweitert Buddhāsana um eine Vorbeuge und eine zusätzliche Bindung. So kombiniert die Haltung tiefe Hüftöffnung und Schultergürtelmobilität mit einer klaren Vorbeuge.

Ākarṇa Dhanurāsana A Ākarṇa Dhanurāsana A

Ākarṇa Dhanurāsana A: Der Bogen bis zum Ohr

Ein Bein streckt nach vorn, das andere wird wie eine Bogensehne bis zum Ohr gezogen: Ākarṇa Dhanurāsana A verbindet Hüftöffnung, Beinrückseitenlänge und einen klaren Fokus im Oberkörper.

Ākarṇa Dhanurāsana B Ākarṇa Dhanurāsana B

Ākarṇa Dhanurāsana B: Der Bogen bis zum Ohr

Aus dem „gespannten Bogen“ wird eine klare Linie nach oben: Ākarṇa Dhanurāsana B richtet das Bein senkrecht, wie einen abgeschossenen Pfeil, auf und verlangt Achse, Stabilität und Präzision im Becken.

Pādāṅguṣṭha Dhanurāsana A Pādāṅguṣṭha Dhanurāsana A

Pādāṅguṣṭha Dhanurāsana A: Der gestreckte Bogen am großen Zeh

Aus der Bauchlage in einen weiten Bogen: In Pādāṅguṣṭha Dhanurāsana A strecken sich Arme und Beine nach oben, während Du über den Griff an den großen Zehen Länge und Aufrichtung schaffst.

Urdhva Dhanurasana Urdhva Dhanurasana

Ūrdhva Dhanurāsana: Nach oben gerichteter Bogen

Ūrdhva Dhanurāsana ist eine Rückbeuge mit einer nach oben weisenden Körpervorderseite, die nur durch die Berührung von Händen und Füßen mit dem Boden definiert wird - ein nach oben gerichteter Bogen.

Pashchimottanasana Pashchimottanasana

Paścimottānāsana: Sitzende Vorbeuge

Auch die dritten Serie Aṣṭāṅga Yoga endet nach der Rückbeuge mit der klassischen „Sitzenden Vorbeuge“ - Paścimottānāsana.

Jede Woche neu!

Woche für Woche neu veröffentlichen wir hier Haltungen aus der dritten Serie des Aṣṭāṅga Yoga. Mit ihren Hüftöffnern und spektakulären Armbalancen, ist die dritte Serie die eindruckvollste des Aṣṭāṅga Yoga.

Viel Freude.