Über die Resultate der Übungspraxis - Vibhuti Pada - referiert das dritte Kapitel des Yoga Sutras nach Patanjali.

Yoga Sutra

Vibhuti-Pada

Satz 23

maitry-adishu balani ||23||

मैत्र्यदिषु बलानि ॥२३॥

maitry-adiṣu balāni ॥23॥

Durch Meditation auf die Liebe (Maitri) und die anderen positiven Eigenschaften (siehe YS 1.33) entstehen die entsprechenden Kräfte. ||23||


maitrī = Liebe, Güte, Wohlwollen, Freundlichkeit
ādiṣu = und so weitere
balāni = Kräfte

Wir können mit der Meditation auch unser zukünftiges Fühlen, Denken und Handeln bestimmen. Wählen wir eine Eigenschaft oder Emotion zum Thema für Samyama, so wird sich diese in uns entwickeln. Patanjali empfiehlt uns jedoch nur positive Emotionen und Eigenschaften durch die Meditation zu verstärken. Denn nur diese helfen uns auf unserem spirituellen Weg. Würden wir Samyama auf den Hass ausführen, würde auch dieser in uns wachsen und uns letztendlich ganz vom inneren Weg abbringen. Das Ziel des Yoga würde so nie erreicht. Nur durch positive Eigenschaften kommen wir auch auf dem Weg des Yoga weiter. Im äußeren können wir so die Liebe, das Mitgefühl und die Dankbarkeit spüren die ein wirklich fortgeschrittener Yogi ausstrahlt.

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