Über die Resultate der Übungspraxis - Vibhuti Pada - referiert das dritte Kapitel des Yoga Sutras nach Patanjali.

Yoga Sutra

Vibhuti-Pada

Satz 10

tasya prashanta-vahita sanskarat ||10||

तस्य प्रशान्तवाहिता संस्कारत् ॥१०॥

tasya praśānta-vāhitā saṁskārat ॥10॥

Der ruhige Fluss dieses Übergangs zur Stille erzeugt eine neue Prägung (Samskara). ||10||


tasya = sein (des nirodha-pariṇāma)
praśānta = ruhig, ungestört
vāhitā = Fluss
saṁskāra = Prägung; Eindruck, der in uns entsteht aufgrund von Handlungen, wiederholtes Ausführen, das Aneignen einer Gewohnheit

Jeder Gedanke führt zu einer Prägung in unserm Gehirn. Die Neuronen gehen neue Verbindungen ein. Dadurch wird ein einmal gedachter Gedanke bei jeder Wiederholung leichter abrufbar und vertrauter. Je öfter wir einen Gedanken wiederholen, desto tiefer sind die neuronalen Pfade die er in unser Gehirn prägt. Patanjali nennt diese Prägungen Samskaras. Selbst das Ende des Denkens, die Versenkung führt zu einer Prägung in unserm Gehirn. So wird es mit der Zeit immer leichter für uns, den Zustand der Versenkung wieder zu erreichen.

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